Der Aszendent Im Horoskop: Sich Und Andere Besser Verstehen

Der Aszendent Im Horoskop: Sich Und Andere Besser Verstehen

Autor : Georg Haddenbach
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Der Aszendent Im Horoskop: Sich Und Andere Besser Verstehen

Über den Autor und weitere Mitwirkende Georg Haddenbach ist erfolgreicher Sachbuchautor mit den Spezialgebieten Traumdeutung und Astrologie. Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten. Vorwort Fast jeder von uns weiß, in welchem Tierkreiszeichen er geboren wurde. Aber immer häufiger stellen sich astrologisch interessierte Menschen die Frage, welchen Aszendenten sie wohl haben.Leider wissen die Wenigsten, welches Tierkreiszeichen in der Minute ihrer Geburt am östlichen Horizont gerade aufging. Daher soll in diesem Buch von den Aszendenten die Rede sein, und die Lektüre soll Sie in die Lage versetzen, diesen individuellsten Punkt Ihres eigenen Horoskops einigermaßen genau zu errechnen.Dieser wichtige Punkt spezifiziert nämlich die Aussagen eines Horoskops nicht nur, sondern erweitert unser Wissen um Schicksalsfragen, die sich die Astrologie seit Jahrtausenden stellt. Bei einem Schützen oder einer Jungfrau beispielsweise kann das zweite Zeichen, eben der Aszendent, eventuell so stark auf den Charakter oder das ganze Leben einwirken, dass man - um beim Beispiel zu bleiben - kein Original-Schütze bzw. keine Original-Jungfrau mehr ist, sondern in seinem Wesen vielleicht mehr zu dem Tierkreiszeichen des Aszendenten tendiert.Fast jeder von uns hat - egal, in welchem Tierkreiszeichen er geboren wurde - von seinem eigenen Aszendenten irgendeine Charakteranlage mitbekommen. Sie gilt es mithilfe dieses Buches zu ergründen. Aber keine Angst! Sie brauchen keine Rechenkunststücke zu vollführen, wenn Sie darangehen, diesen so wichtigen Punkt in einem Horoskop zu errechnen. Sie werden nämlich alles Nötige dazu an die Hand bekommen.Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen und Ergründen Ihrer eigenen Anlagen oder derer Ihrer Freunde!Georg Haddenbach Auf die Geburtsminute kommt es an Das Tierkreiszeichen, in das wir hineingeboren wurden und das vom Sonnenstand abhängt, gibt astrologisch nur die Richtung an, in der wir uns auf unserem Lebensweg bewegen könnten. Die Aussagekraft eines Horoskops ist jedoch von vielen Komponenten abhängig.Einer der wichtigsten Punkte in einem Horoskop ist der Aszendent, also der zur Geburtsminute eines Menschen gerade am östlichen Horizont aufgehende Grad eines Tierkreiszeichens, das unserem Geburtssternbild gewissermaßen hilfreich zur Seite tritt und dessen Aussagen mehr oder weniger verfeinert.Der Aszendent umschreibt mit anderen Worten unser Ich und das, was wir daraus machen. Diesem Ich liegt das Du genau gegenüber. Es wird astrologisch als Deszendent bezeichnet. Die Linie, die beide Punkte verbindet, ist die Horizontalachse unseres Horoskops, welche dieses in zwei Hälften teilt: in den inneren Bereich (auf einer Horoskopdarstellung unten) und in den darüberliegenden äußeren Bereich. Da in einem Horoskop immer im entgegengesetzten Uhrzeigersinn gelesen wird, umschreibt die Strecke vom Aszendenten im Osten zum Deszendenten im Westen den Weg vom Ich zum Du, während die Strecke vom Deszendenten zum Aszendenten unser Wirken nach außen umschreibt. Von entscheidender Bedeutung ist nicht nur das Wissen um Geburtsort und Geburtsdatum, um ein Horoskop zu erstellen, wichtig ist vor allem, in welcher Minute der Horoskopeigner geboren wurde.Viele von Ihnen kennen vermutlich ihren ungefähren Geburtszeitpunkt, da Ihre Mutter Ihnen Auskunft darüber geben konnte. Bei anderen steht die genaue Uhrzeit eventuell schon im Familienstammbuch oder auf dem Geburtsschein. Sind diese Möglichkeiten erschöpft, sollte man beim Standes- oder Einwohnermeldeamt seines Geburtsortes eine große Geburtsurkunde anfordern; denn seit Ende des 19. Jahrhunderts sind diese Ämter verpflichtet, die vom Arzt oder von der Hebamme angegebene Geburtszeit zu registrieren, auf die es bei der Errechnung eines Horoskops nun einmal ankommt.Man kann sich auch mit einer Tageskonstellation zufrieden geben, die man dann freilich mit Abertausenden Menschen gemeinsam hat, die am selben Tag geboren wurden. Der schwierigste Weg: Man tastet sich Schritt für Schritt an die wahrscheinliche Geburtsminute heran, was natürlich einige Erfahrung mit den astrologischen Deutungen und noch mehr Selbsterkenntnis erfordert. Da sind die paar Euro, die eine große Geburtsurkunde kostet, wohl doch gut angelegt.Sicher weiß jeder, in welchem Tierkreiszeichen er geboren wurde und welche Charaktereigenschaften diesem astrologischen Zeichen im Allgemeinen zugeschrieben werden. Doch relativ wenige Menschen kennen ihren Aszendenten, also jenes Tierkreiszeichen, das in der Minute ihrer Geburt am Horizont des östlichen Himmels gerade aufging und das nach astrologischer Überlieferung den menschlichen Charakter entscheidend mitprägen soll.Doch lassen Sie uns zunächst einige Vorbemerkungen machen und ein paar Fragen (astro-)logisch klären. Tierkreis und Planetenbahn Der Tierkreis ist die Bahn, die Sonne, Mond und Planeten - vom Auge des Betrachters auf der Erde aus gesehen - vermeintlich am Himmel ziehen. Der Astrologe weiß natürlich, dass zum Beispiel die Sonne einmal jährlich von der Erde umrundet wird und dass sich die Erde täglich einmal um ihre eigene Achse dreht. Dieses Wissen ist aber nicht deckungsgleich mit dem, was er schaut.Der Ort, von dem aus ein Mensch das Sternenzelt betrachtet, ist ein fester Standplatz, von dem aus er Sonne, Mond und die Planeten mal hier und mal dort stehen sieht. Mit anderen Worten: Sie laufen vom Auge des Betrachters aus amHimmel entlang. Die scheinbare Bahn der Sonne nennt man Ekliptik. Es ist der größte Kreis am Himmelsgewölbe, den die Sonne jährlich von Ost nach West zurückzulegen scheint. Jeder Kreis hat bekanntlich 360 Grad - auch der, den wir Ekliptik nennen und der seit Jahrtausenden in zwölf Abschnitte von je etwa 30 Grad aufgeteilt ist: in die Tierkreiszeichen.Der Himmelsäquator ist gegen die Ekliptik, den Tierkreis, um etwa 23½ Grad geneigt, bildet aber astrologisch eine Linie mit dem Äquator der Erde, wie auch die gedachten Pole des Himmelsgewölbes in einer Linie mit den Polen unserer Erde stehen. Die Schnittpunkte der Ekliptik mit dem Äquator nennt man die Tagundnachtgleichen. Oder besser gesagt: Wenn die Sonne an einem dieser Punkte steht, sind Tag und Nacht gleich lang. Man nennt sie auch den Frühlings- und den Herbstpunkt. Wenn die Sonne am Frühlingspunkt angekommen ist, beginnt das astrologische Jahr.Weil man schon vor Jahrtausenden die Sternbilder meist nach Tieren benannte, die angeblich von Göttern an den Himmel verbannt wurden, heißt die Ekliptik auch Tierkreis. Obwohl seine zwölf Abschnitte längst nicht mehr alle Tiernamen haben und sich die Tierkreiszeichen nicht mit den gleichnamigen Sternbildern decken, blieb es astrologisch bei diesen Zeichen.Am Frühlingsanfang, dem 21. März, beginnt das astrologische Jahr mit dem Widder. Es folgen Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock und Wassermann, bis die Fische das Jahr beschließen.Der Frühlingspunkt, der vor etwa 2000 Jahren deckungsgleich mit dem Sternbild Widder war, liegt heute längst im Wassermann. Gegner der Astrologie schlossen aus dieser Tatsache, dass die gesamte astrologische Wissenschaft Scharlatanerie sei. Dem halten aber die Astrologen entgegen, dass die Tierkreiszeichen, vor über 2000 Jahren einmal nach den Sternbildern benannt, nur eine Einteilung auf der Sonnen- und Planetenbahn seien. Man übernahm also Namen, gleichzeitig aber auch die Jahrtausende alten Erfahrungen der Sterndeuter, die mit wissenschaftlicher Akribie in die heutige Zeit übertragen wurden, wobei sie freilich durch neue Erkenntnisse bereichert wurden. Die Tierkreiszeichen Im Gegensatz zu geographischen Karten liegt bei astrologischen Darstellungen der Westen rechts, der Osten links vom Betrachter, der Himmelssüdpol befindet sich oben, der Himmelsnordpol unten. Im Osten beginnt das Jahr am Frühlingspunkt mit dem Widder und wandert dann entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn durch die übrigen Tierkreiszeichen. Und das sieht dann folgendermaßen aus: Widder - 21.März bis 20.AprilStier - 21.April bis 20.MaiZwillinge - 21.Mai bis 21.JuniKrebs - 22.Juni bis...

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Autor : Heimo Schwilk
Geschlecht : Bücher, Schule & Lernen, Wissen nach Themen,
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