Gleich, Liebes, Gleich Ist Das Essen Fertig: 18 Erotische Rezepte

Gleich, Liebes, Gleich Ist Das Essen Fertig: 18 Erotische Rezepte

Autor : Jannis Plastargias,andrea Bienek,claudia Schuster,justin C. Skylark,devin Sumarno,raik Thorstad,s.a. Urban
Geschlecht : Bücher, Erotik, Romane & Erzählungen,
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Format : PDF, ePub

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Gleich, Liebes, Gleich Ist Das Essen Fertig: 18 Erotische Rezepte

Über den Autor und weitere Mitwirkende Andrea Bienek wurde als Herbstkind der frühen Siebziger geboren. Seit sie das Alphabet beherrscht, schreibt sie Geschichten aller Art in ihre Tagebücher – anfangs nur für sich selbst. Ausflüge in die Fotografie, Malerei und Musik folgten, dann begann sie Ende 2011 sich an Ausschreibungen zu beteiligen, da sie die Finger nicht mehr von der Tastatur bekam. Seither gibt es für sie nur noch drei Dinge: Familie, Brötchenverdienst und auf dem Papier durch das Reich der Fantasie zu reisen. Die erste Veröffentlichung war die Kurzgeschichte ›Ein Plan für alle Fälle‹, die im Juni 2012 beim Wölfchen Verlag in der Anthologie ›Weil wir Mädchen sind‹ erschien, ›Nur für Dich‹ folgte im November 2013, ebenfalls in einer Anthologie des Verlages, ›Verliebte Jungs‹. Im Juli 2013 publizierte der Art Skript Phantastik Verlag die Geschichte ›Das Meisterwerk‹ in der Anthologie ›Steampunk 1851‹.Nino Delia wurde kurz vor dem Mauerfall im kuschligen Mecklenburg geboren, wo sie Germanistik studierte, bevor sie sich für das weitaus profitablere Fach der Literaturwissenschaft entschied und nach Rheinland-Pfalz zog. Hier machte sie ihren Master und arbeitet nun, wie es jeder gute Geisteswissenschaftler einmal tun sollte, als Fach-kraft für Briefumschläge, Tacker und doppelseitig bedrucktes Papier. Zuweilen schreibt sie, zuweilen schaut sie Filme von Tim Burton. Eine exorbitant großartige bessere Hälfte unterstützt sie seit eh und je bei allen literarischen Ergüssen und grundsätzlich auch bei allen anderen Albernheiten.Levi Frost wurde zu Beginn der 70er im Süden Deutschlands geboren. Während des Architekturstudiums veröffentlichte er Fachtexte, belletristische Exkurse blieben einem privaten Publikum vorbehalten. 2012 veröffentlicht er die Kurzgeschichten ›Unter Feuer‹ und ›Triebe und Scherben‹ in der Anthologie ›Kräuter-Code‹ aus dem INCUBUS-Verlag. Seit 2011 lebt Levi Frost mit seinem Mann sehr zurückgezogen in einer der schönsten Landschaften Nordeuropas. Brigitte Münch ist 1947 in Düsseldorf geboren und arbeitete mehrere Jahre in Buchhandlungen, Bibliotheken, sowie in Buch- und Zeitungsverlagen. Von 1980 bis 1985 arbeitete sie in Kairo/Ägypten als freie Mitarbeiterin bei Radio Kairo, im Local European Service als Übersetzerin, Sprecherin und Programmgestalterin für Deutsch, Englisch und Griechisch. Seit 1985 lebt sie ständig auf der griechischen Insel Naxos. Als Autorin, Übersetzerin griechischer Literatur ins Deutsche, sowie touristischer Broschüren und Reiseliteratur, hat sie zahlreiche Veröffentlichungen. Jannis Plastargiasgeboren am 6.7.1975 in Kehl am Rhein, Lehramtstudium und Pädagogik (Interkulturelle Erziehung) in Karlsruhe, wohnt in Frankfurt, dort auch StadtteilHistoriker 2012 – 2014. Arbeitet als freier Autor, Blogger und Kulturveranstalter. Er hat eine Reihe im Online-Kulturmagazin Faustkultur: ›Das halbe Wort‹, welche den Schwerpunkt neue Literatur von Autor/innen nicht deutscher Herkunft hat. Er ist Erwachsenen-Juror beim rheinland-pfälzischen Jugendbuchpreis ›Goldene Leslie‹, arbeitet als Kultur-Redakteur bei Radio X (Magazin Radiosub) in Frankfurt und ist außerdem Vorstand beim Verein Sprich! (Sprach- und Leseförderung ist das Thema, unter anderem Organisation der Frankfurter Sprachwoche).http://schmerzwach.blogspot.de/Silke Porath geboren 1971, lebt mit ihrem französischen Mann im schwäbischen Balingen. Von ihr erschienen sind bereits mehrere Romane und Sachbücher, unter anderem die Reihe ›Nicht ohne meinen Mops‹ oder ›111 Gründe, den Tatort zu lieben‹. Sie ist ausgebildete Redakteurin, Schreibtrainerin und Mitglied bei den 42erAutoren. www.silke-porath.deThomas Pregel wurde 1977 in Bad, Segeberg, Schleswig-Holstein geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Holstein auf. Nach Abitur und Zivildienst ging er zum Studium nach Berlin, wo er auch heute als freier Lektor und Schriftsteller lebt. Sein Romandebüt ist unter dem Titel ›Die unsicherste aller Tageszeiten‹ 2013 im Größenwahn-Verlag erschienen, ein Auszug daraus hat es im Oktober 2013 auch in die Anthologie ›Mein schwules Auge 10‹, Konkursbuch Verlag geschafft. Außerdem erschien 2013 seine Geschichte ›Dampfbadlotterie‹ in der Anthologie ›Liebe und andere Schmerzen‹ und 2014 seine 'Hartznovelle', alles im Größenwahn Verlag.Ines SchmidtJahrgang 1972, geboren in Siebenbürgen, Rumänien, Studium der Sonderpädagogik an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg, tätig als Lehrerin an Förder- und Grundschule, schreibt (und liest) seit ihrer Jugend gern Gedichte, seit ein paar Jahren auch Kurzgeschichten und Prosa, lebt mit ihrer Familie und einem sehr lebhaften Kater in der Nähe von Rosenheim.Claudia Schuster wurde 1973 in Bayern geboren und studierte Bauingenieurwesen. Mit Mann und zwei Kindern lebt sie seit über zehn Jahren in einem baden-württembergischen Dorf. Sie liest seit ihrer Kindheit unglaublich gern und viel. Genre-übergreifend ist sie stets auf der Suche nach starken, außergewöhnlichen ProtagonistInnen. Als Zwölfjährige wechselte sie lesend hinüber in die Welt der Erwachsenenbücher und war von der emotionalen Bühne, die sich ihr bot, so beeindruckt, dass der Wunsch, selbst Bücher zu schreiben, erwachte. Claudia Schuster ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern, der Vereinigung deutsch-sprachiger Krimiautorinnen. Veröffentlicht wurde von ihr bereits die Kurzgeschichte ›Die Selbstmörderin‹. Im Mai 2014 erscheint ihr Fantastik-Krimi ›Die Schwärze hinter dem Licht‹.Börje Schweizergeboren 1986 in Heidelberg, ist von Hause aus Naturwissenschaftler, hatte aber schon immer ein offenes Auge für die andere Seite, insbesondere die Literatur. Nach dem Abitur folgten einige Wanderjahre, in denen er den verschiedensten Arbeiten nachging, ehe er ein Studium der Bioinformatik begann. In dieser Zeit entstand auch der Impuls, vom Leser zum Schreiber zu werden. Zu seinem Repertoire gehören viele Erzählungen und ein Roman, wovon bisher allerdings leider noch nichts veröffentlicht wurde.Justin C. Skylarkgeboren 1975 in Kiel, ist hauptberuflich in der Krankenpflege tätig, liebt Berlin, Kaffee und die Schwarze Szene. Seit 1998 entstanden Romane und Kurzgeschichten im Gay-, Gothic- und Fantasybereich. Veröffentlichungen beim Dead Soft-, AAVAA- und Himmelstürmer Verlag. [email protected] www.facebook.com/JustinCSkylarkDevin SumarnoJahrgang 1986, studierte Lesen, Schreiben und Was mit Büchern. Als Absolvent der Geisteswissenschaft strebt er eine Bruchbiographie als Lebenslangzeitpraktikant in der Kreativbranche an. Schon jetzt kocht er formidablen Kaffee. Literarisch durfte er sich bislang an zwei Anthologien beteiligen, der Debütroman folgt ~2015 im Incubus Verlag. Natürlich hat auch Devin seit Neuestem einen Blog, der mit Gelegenheitsprosa gefüttert wird:devinsumarno.blogspot.de.Christina Stöger1980 in Hamburg geboren, lebt nun im Süden Deutschlands. Lyrik und Prosa schreibt sie mit viel Herz und Gefühl. Veröffentlichungen unter anderem im net-Verlag, epubli-Verlag, Aurora Verlag, Papierfresserchen Verlag, Wendepunkt Verlag, Paashaas Verlag u.a., sowie ihr eigenes Lyrikbuch ›Momente in Liebe und Freundschaft‹ erschienen beim Buchverlag Krefeld und ihr Debüt Roman ›Brennende Liebe‹ erschienen beim Paashaas Verlag. www.christina-stoeger.deRaik Thorstadgeboren 1980 in Osnabrück, lebt derzeit mit Ehemann und Hunden im Osten des Ruhrgebiets. Nachdem sich frühere Berufswege alle in Richtung Musik bewegten, hat Raik sich vor einigen Jahren hauptberuflich der Bücherwelt zugewandt und versucht, sich beim Schreiben die Vielseitigkeit zu bewahren und sich nicht auf ein bestimmtes Genre festlegen zu lassen. Inspiration findet Raik in den kleinsten, manchmal unscheinbaren Dingen und an Orten, an denen man die Vergangenheit spüren kann. S.A. Urban lebt in der Nähe von München und schreibt größtenteils homoerotische Romane. Mittlerweile sind drei Bücher vom Himmelstürmer Verlag veröffentlicht worden. Das Neueste, mit dem Titel ›Erwarte mich in Paris‹ erschien im März 2013.www.facebook.com/people/Sa-Urban/100002872928799Jana Walther wurde 1977 in der Oberlausitz geboren, wo sie immer noch lebt und als Sozialpädagogin arbeitet. Von ihr erschienen Beiträge in zahlreichen Anthologien sowie die Romane ›Benjamins Gärten‹ (Debüt-Verlag 2010) und ›Im Zimmer wird es still‹ (Bruno Gmünder Verlag 2011). Ihr Text ›Black-eyed‹ ist 2012 bereits im eBook ›Daniel und Ismael‹ veröffentlicht worden und auch in der Anthologie ›Liebe und andere Schmerzen‹ Größenwahn Verlag erschienen. www.janas-seiten.de.Gabriel Wolkenfeld1985 in Berlin geboren. Studium der Germanistik, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Russistik und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache in Potsdam. Längere Auslandsaufenthalte in Estland, Belarus, Russland. Lehrer für Deutsch als Fremdsprache. Teilnahme an Wettbewerben, Veröffentlichungen im Internet und in Anthologien. Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten. VORWORTMeine queere Erkenntnis – oder wie ich erneut versuche, eine geeignete Einleitung für eine Anthologie zu schreibenIm Juli 2013 wurde die erste queere Anthologie 'Liebe und andere Schmerzen' veröffentlicht und sowohl auf dem CSD in Frankfurt auf der kleinen politischen Bühne als auch auf der Buchmesse in Frankfurt auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage vorgestellt. In Lesungen wie auf der Lite-Rad-Tour (Fahrradfahren entlang des Mains und Lesungen an verschiedenen Orten in Offenbach und Frankfurt) oder auf dem Fechenheimer Literaturfestival wurde daraus rezitiert und diskutiert. Es waren spannende und aufschlussreiche Gespräche. Und sie haben mich verändert. Mittlerweile engagiere ich mich bei einer kleinen Freundes-Initiative in Frankfurt, die sich 'Mein wunderbarer Waschsalon' nennt und 'queere' Barabende an verschiedenen 'alternativen' Orten organi-siert. Dabei ist einerseits das Ziel, Orte (wie eben einen SB-Wachsalon oder Pop-Up Galerien) anders zu nutzen, aber auch vor allem Begegnung und Austausch in einem halbwegs 'geschützten' Raum zu schaffen. Wir möchten vielfältige Menschen zusammenbringen, die sich in ihrer Andersartigkeit frei bewegen und äußern dürfen, gemeinsam reden, diskutieren, neue Ideen sammeln, sich verbinden, singen und tanzen können –, es liegt an den Gästen, was sie daraus machen. Dieses Konzept wird sehr gut angenommen, und jede unserer Veranstaltungen zeichnet sich dadurch aus, dass es voll ist, und vor allem, dass eine magische Atmosphäre vorherrscht. Es fühlt sich immer ein bisschen so an, als wären wir in einer Art 'Zaubergarten', in der die Welt so ist, wie wir sie uns wünschen.Und in dieser Zeit begann auch meine Arbeit an der zweiten Anthologie – in einem neuen Bewusstsein, in einem neuen Selbstverständnis. Es zeigte sich, dass der Arbeitstitel 'Genuss und Lust' gerade richtig gewählt war, um noch mehr über diesen Begriff 'queer' zu erfahren, aber auch um einen weitere Konfusion zu thematisieren: Was ist eigentlich mit 'Erotik' gemeint? Diesen Begriff hatte ich nicht trennscharf genug gefasst in meiner Ausschreibung. Was passierte? Ich erhielt sehr viele gute Texte, aber auch eben sehr viele gute Texte, die ich nicht verwenden wollte, weil sie mir zu 'pornografisch' waren – oder zu wenig 'queer' oder eben beides. Dabei wusste ich noch immer nicht so genau, was 'queer' überhaupt bedeutet. Hatte ich in der Einleitung der ersten Anthologie einen sehr freien queeren Begriff, schwankte dieser im Rahmen meines Engagements im Team 'Mein wunderbarer Waschsalon'. Ich mache es konkreter: Mir ging es um Sinnlichkeit, wenn ich an erotische Situationen mit Essen und Trinken, Genussmitteln dachte. Eine eingeschobene Gurke in den After meinte das nicht. Mir ging es auch nicht um die explizite Darstellung des Aktes. Ich fand und finde es nach wie vor sehr viel erotischer, wenn man Dinge andeutet, wenn man einen Rest des leckeren Erdbeerschaums von den Lippen der begehrten Person ableckt, dieses Kribbeln dabei darstellen kann. Nach meinem Empfinden war es auch nicht queer, wenn ein männlicher Erzähler auf seine heteronormative Art und Weise eine Beziehung von zwei Lesben beschreibt und dabei Vorurteile manifes-tiert, die meinem Verständnis von einem offenen Umgang mit Menschen und deren sexuellen Neigungen konterkarierten.Trotzdem bin ich noch immer nicht sehr viel weiter, was meinen eigenen 'queeren Begriff' angeht. Ich akzeptiere erst einmal, dass alle Geschlechter einbezogen sind: Frauen, Männer, Transsexuelle, Intersexuelle, Genderqueere., dass alle sexuellen Spielarten einbezogen sind: Homo-, Bi-, Hetero-, A-, Pansexuell, Polyamourös, objekto- oder zoophil, S/M,., alle Menschen, egal welcher Herkunft, Nationalität, Hautfarbe, Religion, politischer Gesinnung, Schichtung, wie viel Geld sie besitzen (oder eben auch nicht). in unserer Gesellschaft akzeptiert sind. Wir sind alle EINS. Eine Gesellschaft. Inklusion sozusagen. Ohne Bewertung. Queer ist erst einmal dies alles. Das ist meines Wissens die Definition, die man auch unter 'queer umbrella' kennt. Für mich persönlich geht es in einem zugespitzteren 'queer'-Begriff aber darum, dass queer keine Herrschaftsverhältnisse abbilden sollte. Es gibt dies alles auf der Welt, ich möchte aber nichts tolerieren und akzeptieren, das die Würde anderer Menschen verletzt oder sie sogar psychisch oder physisch bedroht. Für 'Liebe und andere Schmerzen' organisierten Jana Walther (die auch bei dieser Sammlung dabei ist) eine Leserunde, die sehr spannend wurde. Viele der Leser*innen hatten sich unter einer Anthologie von 'Liebesgeschichten' etwas anderes vorgestellt, mehr Liebe, weniger Leid, mehr Hetero-Lieben, weniger 'ungewöhnliche' Konstellationen. 'Liebe und andere Schmerzen' erhielt aber deswegen erstrecht gutes Feedback, weil es anders war, für Toleranz warb, andere Standpunkte erklärte und vor allem sehr viel 'tiefer' war als so mancher Liebesgeschichten-Band. Das gleiche wird meiner Ansicht nach auch bei dieser Sammlung passieren: Nein, hier reiht sich nicht Erotik-Szene an Erotik-Szene, hier wird es selten wirklich schwülstig. Nein, es ist sicherlich keine schwere Kost, obgleich manche Autor*innen leidvolle, traurige Geschichten erzählen. Doch die sinnlichen, manchmal durchaus frivolen, häufig überraschenden, manchmal sehr humorvollen Momente überwiegen in diesem Band. Liebe ist sehr viel mehr als Verliebtheit, Liebe ist vor allem mehr als Begehren. Aber im Begehren ist es auch sehr viel mehr als das attraktive Äußere, das Genuss bereitet, verliebte Blicke, elektrisierende Berührun-gen, kribbelnde Lippen – jedoch ebenso kulinarische Genüsse, leckere Speisen, Getränke und die Verwendung dergleichen in intimen Situationen.In diesem Sinne wünsche ich allen Leser*innen sehr viel Spaß, Input und neue (queere) Erkenntnisse!Jannis Plastargias im Juli 2014