Handbuch Der Homöopatischen Arzneimittellehre

Handbuch Der Homöopatischen Arzneimittellehre

Autor : William Boericke
Geschlecht : Bücher, Medizin, Tiermedizin,
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Dateigröße : 19.44 MB
Format : PDF, ePub

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Handbuch Der Homöopatischen Arzneimittellehre

Über den Autor und weitere Mitwirkende William Boericke (1849-1929) William Böricke wurde am 26. Nov. 1849 in Österreich geboren. Er studierte ein Jahr an der medizinischen Universität Wien, bevor er in die Vereinigten Staaten emigrierte. Er graduierte am Hahnemann Medical College in Philadelphia 1880. Bald danach zog er nach San Francisco um, wo er als Homöopath für mehr als fünfzig Jahre arbeitete. Er war Mitbegründer des Pacific Homoeopathic Medical College in San Francisco und des Hahnemann Hospital 1881. Dieses wurde in die Universität von Kalifornien integriert, in der er der erste Professor für homöpathische Materia Medica und Therapie wurde. Hier arbeitete er 30 Jahre lang. 1901 veröffentlich-te er seine homöopathische Materia Medica. Es wurden neun Ausgaben gedruckt. Keine andere kurzgefasste Arzneimittellehre ist bei uns so verbreitet wie der Boericke. Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten. Vorwort der Herausgeber: Die Anziehungskraft des Boericke ist seit fast 100 Jahren ungebrochen. Was mag sein Geheimnis sein? William Boericke beschrieb sein Konzept so:Eine kompakte Materia Medica mit der größtmöglichen Anzahl zuverlässiger Faktenauf kleinstmöglichem Raum.In seiner Arzneimittellehre werden ca. 1200 Mittel genannt, von denen über 600 ausführlicher beschrieben werden. Damit ist sie umfangreicher als so manche große Enzyklopädie. Dennoch ist sie dabei so handlich, dass sie leicht in jede Seminartasche passt. Das ist nur möglich, weil sich William Boericke im Umfang der einzelnen Mittel meisterlich beschränkt. So beschreibt er z.B. das nur klinisch bekannte Thyreoidinum ebenso ausführlich wie das gut geprüfte Acidum nitricum. Der geglückte Ausgleich zwischen kleinen und großen Mitteln gelingt ihm auch deshalb, weil er klinische Informationen ebenso hoch einstuft wie Prüfungssymptome. Seine Sicht der Homöo­pathie ist wie die von C. Hering allseitig und nicht nur vielseitig. Vielleicht ist gerade diese Offenheit für klinische Informationen in Verbindung mit weiser Beschränkung beim Umfang der bekannteren Mittelbilder das eigentliche Geheimnis seiner Beliebtheit.Der Originaltext wurde für diese Ausgabe neu übersetzt und teilweise neu geordnet. Sämtliche kleinen Mittel, die Boericke entweder im Anhang oder unter anderen Mitteln nur als Querverweise nannte, wurden alphabetisch integriert und mit einem Sternchen als solche kenntlich gemacht. Das ist viel praktischer, als jedesmal in einem Anhang oder Index mehrfach nachblättern zu müssen, wenn man nach einem Mittel sucht. Die kleinen pflanzlichen Mittel wurden außerdem nach neuerer und älterer botanischer Nomenklatur mit ihrer Familienzugehörigkeit versehen. Diese zusätzliche Information gewinnt in der modernen Homöopathie zunehmend an Bedeutung und kann uns wertvolle Aufschlüsse über die wesens­mäßige Zuordnung auch wenig geprüfter Mittel geben. Darum haben wir als hauptsächliche Ergänzung unter 50 neuen Mitteln auch Kapitel über einzelne Familienthemen alphabetisch integriert. Als 'Neuzugänge' sind sie grau abgesetzt worden und werden so kenntlich gemacht. Außer einigen botanischen Familienthemen findet man in diesen 50 Ergänzungen auch Sankarans Systematik der Pflanzen und Scholtens Theorie der Elemente. Dazu wird im Anhang eine wertvolle tabellarische Zusammenstellung des neuen Periodensystems mit sinnvoller Integration der Lanthanide gegeben. Diese moderne Systematik ergibt für die meisten pflanzlichen und mineralischen Mittel eine sinnvolle Zuordnung, die selbst für gut geprüfte Mittel oft ein neues Verständnis ermöglicht. Sie ist wie eine große Landkarte, die sich vielen renommierten Kollegen und auch uns seit über 10 Jahren in der Praxis klinisch bewährt hat. Da Boericke die klinische Erfahrung ebenso hoch einstuft wie die Arzneimittelprüfung, kann diese Systematik ganz in seinem Sinne als prüfenswerte Information in dieses Werk mit aufgenommen werden. Eine weitere Bereicherung dieser neuen Ausgabe sind die Farbvorlieben der Mittel, soweit sie bisher bekannt sind. Als klinisches Symptom stammen sie von geheilten Patienten und geben deren Grundstimmung in Form einer Farbe an. Diese Information hat sich seit über 15 Jahren in vielen tausenden von Fällen bewährt. Die Farbcodes (z.B. 10C für blaurot oder 8-10E für rotbraun) dienen dazu, so vieldeutige Begriffe wie Grün, Blau oder Rot unzweideutig zu bestimmen, denn nur durch eine standardisierte Farb­bezeichnung wissen wir genau, wovon wir reden. Erst dadurch wird dieses wertvolle Symptom genügend genau und reproduzierbar. Die Codierung stammt aus dem System des Farb-Repertoriums: Farben in der Homöopathie von Ulrich Welte, der die verschollene Methode von H.V. Müller wieder praktisch nutzbar machte und verbesserte. Auch sie wird hier erstmalig in vollem Umfang publiziert. Unter vielen Mitteln findet man den Farbcode, soweit er bekannt ist, und im tabellarischen Anhang gibt es ein vollständiges Repertorium der Farbbeziehungen. Da dies ständig aktualisiert wird, kann man sich die neuesten klinischen Ergebnisse aus dem Internet kostenlos ausdrucken und seinen Boericke dadurch immer auf dem Laufenden halten. Um einen Eindruck von der wahren Bedeutung der Erweiterungen zu bekommen, sehe man sich im Einzelnen z. B. die Milchmittel an. Von Lac asinum bis Lac suillinum sind nicht nur acht neue Mittel hinzugekommen, sondern ein Kapitel Lacs fasst auch ihre Gemeinsamkeiten zusammen, die sonst immer in den einzelnen Milchmitteln verschwanden. Dieses Kapitel hat quasi die Butter aus der Milch extrahiert. So erkennt man sofort, was lac-c, lac-f und lac-d gemeinsam haben und was sie differenziert. Diese Methode der Gruppenanalyse war von Scholten ursprünglich für die Minerale konzipiert worden. Daraus erwuchs später seine Theorie der Elemente. Wer einen ersten Einblick in diese Gedanken bekommen will, der lese z.B. die Beschreibung von Germanium, Oxygenium und Cobaltum phosphoricum. Ferner findet man eine kurze Schematik seiner Serien und Stadien im Periodensystem des tabellarischen Anhangs. Zur Systematik der Pflanzen findet man Entsprechendes unter Solanaceae, Asteraceae, Apiaceae oder Papaveraceae. Hier werden die Ansätze verschiedener Autoren, besonders von Sankaran, Scholten und Mangialavori, verglichen. Die allgemeinen Themen der Nosoden stammen aus der Mitschrift eines Seminars von Louis Klein. Auch sie werden hier zum ersten Mal veröffentlicht. Zusammengefasst ist der vorliegende neue Boericke wertvoller denn je. Es wurde wie gesagt nicht nur die Zahl der Mittel erhöht, sondern zum ersten Mal werden auch die Umrisse einer Systematik sichtbar, die die immer größer werdende Zahl von Mitteln erst überschaubar macht und ihnen vielfach einen neuen Sinn gibt, der zuvor im Detail verschwand. Darin, und nicht nur in der erneuten Aufstockung des Mittelschatzes, sehen wir die Zukunft der Homöopathie. In diesem neuen Licht soll das altbewährte Werk seinen zukunftsweisenden Ansatz auch im neuen Jahrtausend fortsetzen.

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